Marriage Story

Heute habe ich meinen diesjährigen Lieblingsfilm gesehen.

Ich habe mich bereits die ganze Woche darauf gefreut ihn zu sehen und dann war es soweit. Während ich alleine auf dem Bett Geschenke in Papier einschlug, wurde ich bereits innerhalb weniger Minuten so heftig von der Wucht dieses Filmes und seiner Darstellung getroffen, dass ich erstmal all den Kleber, die Päckchen und die Schleifen weglegen musste.

So richtig zum Nachdenken brachte mich aber wohl der von Adam Driver gesungene und interpretierte Song ab Stunde 2.

Ein Stück, so zart und brutal zugleich.

So ehrlich und so unbarmherzig.

Ich sah diesen Film mit einem Freund, er bei sich zu Hause, ich bei mir. Nachher fragte er mich, wieso ein so tolles Paar, zwei sich offensichtlich Liebende, auseinander gingen. Wie es möglich sei nicht zu kämpfen und an einander zu arbeiten.

Ich wusste es nicht.

Aber wenn es möglich ist (auch wenn nur fiktiv, hier in dieser Geschichte), sich immer wieder an die Liebe zu erinnern, die positiven Momente und die Verbindung die zwei Menschen miteinander eingingen, sich einmal für einander entschieden und sich nach und nach kennenlernten, liebenlernten, dann bestand da wieder Hoffnung.

Dieser Film, wenn auch von Scheidung und Auseinandersetzung erzählt, gibt mir etwas zurück, was ich verloren glaubte.

Da draußen sind sie, die Beziehungen die in ganzer Kraft und mit viel Energie gelebt werden wollen. Die keinen Anspruch auf Perfektion haben und vielleicht einfach irgendwann auseinanderbrechen.

Aber man, wie wertvoll ist es sie geschmeckt, gelebt und geliebt zu haben.

2 Kommentare zu „Marriage Story

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