DIE ÜBERLEGENHEIT DER LÜGNERIN

Manche Menschen stellen sich über andere Menschen, urteilend und in einem Selbstverständnis, dass sie niemand der Lüge überführen würde.

Sie strahlen so viel Klarheit wie Arroganz aus und es käme keiner auf Idee einem Schwindler oder einer chronischen Hostaplerin aufgessen zu sein.

In der Tat gibt es von diesen Menschen, manipulativ und mit dem Trend gehend, aber viele. Häufig sind es noch dazu Frauen, die es vermutlich satt haben ungesehen und unerkannt zu bleiben.

Sie setzen sich auf einen Thron, der ihnen nicht zusteht. Nicht für das was sie zumindest glauben lassen.

Sie erkennen Trends, erkennen aktuelle Wichtigkeiten und sehen wen man derzeit lieber meiden sollte. Sie verkaufen sich gut, im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Entweder durch Jammern und Klagen, andere dabei zum Täter machend und sich zur Märtyrerin oder aber anklagend. Da sind dann Geschlechtsgenossinnen indirekt dumm, fahrlässig oder verräterische Betrügerinnen. Hauptsächlich geht es aber nur darum sich selbst empor zu heben und andere kleiner aussehen zu lassen.

Wie aber kann man dieses Ziel unerkannt erreichen? Durch manipulatives Verhalten!

Sie nehmen ihre eigenen Fehlentscheidungen und bauen darauf diese seien verjährt oder vergessen.

Dann fordern sie für andere, ähnlich getane Entscheidungen der anderen Menschen ein Urteil. „Was sagt ihr dazu? Was denkt die Masse?“

Wenn ihnen nicht bereits ein anderer vorher ihre Fehlentscheidungen aufgezeigt hat, wird spätestens nun klar, hier lagen sie dermaßen falsch, es bleibt nur die Ablenkung der eigenen Schande.

Dann wird das Getane verdrängt und der eigene Zeigefinger auf ein anderes Individuum gerichtet. Die Schmach der anderen wartet nicht lange auf sich. Und je weniger Menschen vorher in den Prozess involviert waren, umso unklarer bleibt allen, wer hier tatsächlich Brandstiftung betreibt und wer vielleicht einfach einen banalen Fehler begangen hat.

Wenn diese Person sich dann erhaben fühlt, unter genug Leichen die eigene Schuld verbuddelt und selbst auch gar nicht mehr weiß was Wahrheit und was Lüge ist, lebt es sich wieder leichter. Die Scham über das eigene Versagen ruht selig unter einer Decke aus Jubelschreien und Likes.

Es muss hart sein, zu wissen, die eigenen Gedanken und Gefühle sowie Handlungen sind keine eigenen. Sie sind geklaut, sie sind so sehr zur eigenen Wahrheit geworden, dass es sich danach längst anfühlt. Bis auf das kleine Zwicken im Nacken. Die Tatsache, es gibt Mitwisser und diese könnten jeden Moment auspacken. Tun sie aber in der Regel nicht oder werden in kleiner überschaubarer Menge nicht ernstgenommen.

Es ist ein Geniestreich sich anderer Werte zu bedienen und als die eigenen auszugeben, obwohl es am Ende nur gerotzte Heuchelei ist.

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